Previews: Orwell - Ignorance is Strength:

Orwell - Ignorance is Strength


Ein hochmodernes Überwachungssystem, das Internet, Soziale Medien und Computer nach Hinweisen durchsucht, um Verdächtige festzusetzen: Als Orwell-Agent suchen wir in 'Orwell - Ignorance is Strength' (die Review zum ersten Teil findet ihr hier) den verschwundenen Soldaten Oleg Bakay, der als Spion unserer Regierung seit Jahren im Militär der Nachbarnation dient. Wir durchsuchen sein Handy nach Hinweise zu seinem Aufenthaltsort, schauen im Internet nach Loyalitätsbeweisen und machen so die Welt ein bisschen sicherer… oder? 'Orwell – Ignorance is Strength' ist die zweite Season des Dystophie-Adventures 'Orwell' von Osmotic Studios. Wir haben Episode eins des Nachfolgers für Euch getestet.

 


„Welcome. You’ve been accepted into Orwell.”

Wir wurden ausgewählt, als Orwell-Agent zum Schutz und zur Sicherheit der Nation beizutragen. Nach der kurzen Registrierung im Orwell-System müssen wir nur noch den Nutzungsbedingungen zustimmen: „Ich tue was nötig ist, um die Nation vor Unheil zu schützen." Dann erwartet uns noch ein kleiner Eignungstest, der herausfinden soll, ob wir überhaupt als Orwell-Agent arbeiten dürfen oder permanent aus dem Programm ausgeschlossen werden.

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Supervisor Ampleford führt uns in das Orwell-System ein.

Sind die Formalitäten erledigt, erwartet uns bereits unser Supervisor Ampleford. Sie führt uns in Orwell ein, erklärt uns, wie wir mit Hilfe des Systems nach Hinweisen (Datachunks) suchen und diese Personen oder Verdächtigen zuordnen. Anders als in der ersten Season von 'Orwell', sind wir diesmal nicht mit einem terroristischen Anschlag konfrontiert, sondern suchen den Soldaten Oleg Bakay, einen verschwundenen Spion unserer Regierung.


Wer ist Rhaban Vhart?

Ein Telefonat zwischen Rhaban Vhart und Oleg Bakay ist zunächst der einzige Hinweis, den wir haben. Rhaban droht Oleg und prophezeit ihm sogar sein baldiges Ableben. Hat er etwas mit dem Verschwinden von Oleg Bakay zu tun? Und wer hat die Aufzeichnung des Gespräches an den National Beholder, die größte nationale Zeitung, gesandt? Ist Oleg Bakay der Regierung loyal und Opfer von terroristischen Machenschaften, die wir noch aufdecken müssen? Oder steckt mehr dahinter? Aufkeimende Fragen dieser Art sorgen für ein unterhaltsames Abenteuer.


Big Brother is watching you

Wie bereits im erste Teil von 'Orwell' dringen wir ganz nebenbei immer tiefer in das Privatleben unserer Zielpersonen ein und durchsuchen private Handys, Krankenakten, Zeitungsartikel und soziale Medien nach Hinweisen, die wir in Orwell hochladen. Unsere Aufgabe dabei ist klar: Wir müssen Wichtiges von Unwichtigem unterscheiden und sich widersprechende Informationen genauestens gegeneinander abwägen. Wie mit den Hinweisen verfahren wird, die wir in Orwell hochladen, entscheidet unser Supervisor Ampleford. Und selbst Kleinigkeiten können beeinflussen, ob Zielpersonen als Gefahr oder Opfer eingestuft werden.

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Wir können Hinweise nutzen, um in Datenbanken nach zusätzlichen Informationen zu suchen.

Die zweite Season hat dabei das grundlegende Spielprinzip des Datensammelns etwas erweitert. Neben dem Auswählen und Hochladen von Hinweisen können wir unsere gesammelten Informationen nun auch nutzen, um Datenbanken oder Suchmaschinen nach weiteren Hinweisen zu durchforsten oder um Passwörter für gesperrte Handys herauszufinden. Eine schöne Verbesserung sind die nun voll vertonten Handygespräche, die wir im ersten 'Orwell'-Teil nur mitlesen und nicht mithören konnten. Leider kommt 'Ignorance is Strength' wie sein Vorgänger nur mit englischer Sprachausgabe.


Tue ich wirklich das Richtige?

Diese Frage habe ich mir bereits nach kurzer Spielzeit gestellt. Bereits im ersten Teil von 'Orwell' stellte sich bei mir schnell ein mulmiges Gefühl ein. Spionieren über Soziale Netzwerke, Auswerten von Informationen im Internet: Die Parallelen und Möglichkeiten von 'Orwell' zu unserer digitalen Welt sind gewollt deutlich sichtbar. In 'Orwell – Ignorance is Strength' wird bereits in der ersten Episode mehr als deutlich, wie manipulativ unsere Aufgabe ist, wie stark das Überwachungsnetz des Staates auf uns wirkt und wie schnell wir durch die unachtsame Auswahl von Hinweisen ganze Leben zerstören können. Alles ist nur einen Klick entfernt…


Galerien

Fazit:

Wertung: Sehr gut

Die erste Episode von 'Orwell – Ignorance is Strength' hat mich tief beeindruckt und mit einem schaurig-schönen Gefühl der Hilflosigkeit zurückgelassen. Rund 60 Minuten verbrachte ich im Überwachungsstaat der Orwell-Welt und war gebannt von der guten Geschichte und dem tollen Plot-Twist am Ende der Episode. Gespannt warte ich auf Episode zwei und drei, die am 8. und 22. März erscheinen. Wenn Osmotic Studios das Niveau auch in den folgenden zwei Episoden so hoch hält, kann 'Ignorance is Strength' für mich sogar noch besser werden als Season eins. Gespielt werden kann Season zwei auch ohne Vorkenntnisse zu Season eins. Und immer dran denken: Big Brother ist watching you!

geschrieben am 23.02.18, Christiane Biederbeck

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