Alpha Polaris - Review

Für das finnische Entwicklerstudio Turmoil Games ist 'Alpha Polaris' das erste Spiel. Publisher Greenwood Entertainment und Just-A-Game haben sich der Geschichte um den jungen Biologen Rune Knudsen angenommen, nachdem der ursprüngliche Publisher The Games Company Insolvenz anmelden musste. Wir begleiteten Rune auf seiner Suche nach Eisbären in den hohen Norden, und verraten, was sich dabei so alles zugetragen hat, in unserem Test.

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Fazit

Wertungs-Lupe 60%

'Alpha Polaris' ist ein Spiel mit einer halbwegs spannenden Geschichte, die nur leider viel zu schnell vorbei ist. Ein erfahrener Spieler wird vermutlich nicht länger als fünf bis sechs Stunden brauchen, bevor er die Schlusssequenz sieht. Jüngere Semester werden wahrscheinlich an den Symbol-Rätseln hängen bleiben, wenn sie nicht gerade in die Lösung gucken wollen. So richtiges Paranoia-Gefühl will außerdem auch nicht so recht aufkommen. Wenig Animationen und fehlende Musik versetzen dem Spielspaß darüber hinaus auch einen kleinen Dämpfer. Aber was kann das Spiel bieten? Ein ungewöhnliches Setting, interessante Charaktere und anspruchsvolle Rätsel, die gut in die Story integriert wurden. Wer also abgeschiedene Locations mag und wer ohnehin nicht so viel Zeit für ein Computerspiel aufbringen kann, dem sei dieses Spiel empfohlen.

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2 Kommentare

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L
Lisa Duck (Gast) 21.05.19 19:32 Uhr #1
Habe leider erst am Wochenende zum ersten Mal "Alpha Polaris" (durch) gespielt und kann die Bewertung von 60% von damals nicht nachvollziehen. Sicherlich ist vieles (wenn nicht sogar alles) Geschmacksache, aber irgendwie finde ich das man damals - als noch mehr gute Adventures erschienen - etwas zu kritisch war. Da möchte ich meine Person gar nicht ausschließen. 60% hieße nach heutigen Bewertungsmaßstäben von Mondbewertungen ja eigentlich unterirdischer als ein Maulwurfhügel von unten betrachtet. Das ist das Spiel sicherlich nicht.

a
advfreak 21.05.19 23:19 Uhr #2
Ich sehe das ganz ähnlich, allerdings war mir die Wertung entschieden zu hoch. :prust:

30% wären passender gewesen. :deal:

Zitat meiner Wenigkeit von 2011:

Mal abgesehen davon das die Grafik altbacken, eine Sprachausgabe kaum vorhanden und die Schauplätze an 2 Händen abzuzählen sind...

Die Story ist einfach so langweilig, uninteressant und oberflächlich erzählt das sich jeder am Ende fragen wird warum man sich so einen Käse angetan hat.

Gruselfaktor quasi nicht vorhanden, obwohl als "Horror-Adventure" angepriesen - jede Folge GZSZ oder ein nächtlicher Besuch auf dem Friedhof bietet mehr spannung und tiefe als dieses Machwerk. :D

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