The Adventures of The Black Hawk - Review

Die Entstehung des Retro-Adventures 'The Adventures of The Black Hawk' war begleitet von einer Kickstarter-Kampagne, die trotz sich anbahnenden Erfolges seitens der Entwickler abgebrochen wurde. Die Begründung lautete damals, dass man die Spenden nicht auf legalem Wege erhalten könne. Seither war es lange Zeit ruhig um das Projekt, das nun im Februar ohne viel Werbung im Vorfeld veröffentlicht wurde. Das der Titel visuell stark an die LucasArts-Klassiker aus der ersten Hälfte der 199er Jahre erinnert, erkennt man auf den ersten Blick. Ob der Rest des Spiels ebenfalls an die goldene Ära der Adventures anknüpfen kann, erfahrt Ihr in unserem Test.

Bilder

Fazit

Wertungs-Lupe 70%

'The Adventures of The Black Hawk' ist ein durchaus schickes Pixel-Adventure, das für eine bessere Wertung noch einigen Feinschliff vertragen hätte. Speziell den ausufernden Dialogen, denen im englischen oft der Wortwitz fehlt, hätte eine Überarbeitung mit Konzentration aufs Wesentliche gut getan. Auch bei den Rätseln finden sich einige Logikprobleme, die das Spielen vermiesen können. Es sind am Ende viele Kleinigkeiten, die dafür sorgen, dass wir das Abenteuer von Jean Pierre nicht in vollem Umfang genießen können. Für den bereits angeteaserten Nachfolger bleibt zu hoffen, dass die Entwickler sich etwas mehr Zeit fürs Polishing nehmen können.

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4 Kommentare

Djinn (Gast) vor 1 Monat
Mir ging's auf die Nerven: müdes Setting, abträgliche Präsentation, schmerzende Muzak. Nein. Dann lieber Tomb Raider, mit Brüsten, oder eine Tetris-Variante aus dem Jahr mm+π*e*φ.
Der Chef (Gast) vor 3 Wochen
Tja, sieht interessant aus, jetzt fehlt wohl nur noch die deutsche Sprache und der deutsche Text, dann wäre es perfekt. So hat es mal Ron Gilbert gemacht, ich glaube er machte es damal perfekt, Monkey Island war sein größter Erfolg. Wenn dieses Spiel perftekt sein soll, dann müsste es ohne Fehler sein und hat die übliche Übersetzung. Hatte mal gehört, das Er Fehler hassen tut ... Lach, Grins
Mikej vor 3 Wochen
Naja, ein Indie-Projekt hat nicht dieselben finanziellen Möglichkeit wie ein Monkey Island. Da hinkt der Vergleich. Die Mehrheit der Adventures kommt nicht mehr von etablierten Studios sondern von kleinen Indie-Entwicklern, die solche Projekte nicht selten nur nebenbei machen.

Früher wurden Übersetzungen oft vom Publisher erledigt, nicht von Entwicklern selbst. Die haben meistens andere Dinge zu tun. Oder es fand sich ein deutsche Publisher gefunden, der ein englischsprachiges Spiel im deutschen Sprachraum speziell vermarkten wollte und dann eben eine deutsche Übersetzung beisteuerte.

Heute ist es für Indies sehr sehr schwer geworden überhaupt noch einen Publisher zu finden, ganz zu schweigen von einem deutschen - v.a. mit dieser Art von Adventure, die derzeit nicht unbedingt im Trend liegt. Es findet sich auch nicht immer jemand der eine deutsche Übersetzung billig erledigt, zumal das bei Spielen mit Text viel Zeit beansprucht. Bei Humor weiß man dann auch nicht immer, ob so eine Billiglösung für die Pointen förderlich ist. Und eine professionelle Übersetzung wird sich ein Projekt wie dieses im Normalfall nicht leisten können.

Es ist nie verkehrt den Wunsch nach einer Übersetzung zu äußern. Nur erwarten sollte man sich nicht, das sie fix dabei sein muss. Die Rahmenbedingungen haben sich nun mal sehr geändert.
Djinn (Gast) vor 3 Wochen
Gleichzeitig existieren Indie-Adventures, die mehrere Aspekte einer guten Geschichte, Charaktere, Dialoge, Rätsel, Präsentation, Humor, Interface wie Musik in sich vereinen. Auch die Indie-Schere ist weit gespreizt und Indie bedeutet nicht zwangsläufig, dass ein Adventure lausig sein muss. Effektive Nutzung von Ressourcen, Talent, Geschmack und Glück spielen eine entscheidende Rolle, vorwärts.

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