Kingdom Come: Deliverance - Storyteller-Test

Authentisches Geschichtsbild und Spiele: Das geht doch gar nicht! Oder doch? Genau das möchten die Warhorse Studios mit 'Kingdom Come: Deliverance' beweisen. Damit das Projekt noch ambitionierter wird, legen sie noch eine offene Welt und eine Vielzahl an moralischen Entscheidungsmöglichkeiten drauf. Ganz nebenbei ist es noch ein Rollenspiel mit allen Freiheiten an Charaktererstellung, die möglich sind. Der Storyteller hat so einiges zu bieten und ist nun seit 13. Februar für PC, PS4 und Xbox One erhältlich – vollständig auf Deutsch. Wir werfen einen prüfenden Blick auf das Spiel.

Bilder

Fazit

Wertungs-Lupe 81%

Die Vorfreude war bei mir fast schon unerträglich. Jahre berichten wir schon über 'Kingdom Come: Deliverance' und endlich ist es auch in Läden. Die Spielzeit ist dann doch um einiges länger als erwartet und eigentlich kann ich nur begeistert sein. Wenn da die technischen Mängel nicht werden. Viele davon sind patchbar und einige Patches erscheinen schon bald oder sind gar schon erschienen. Rollenspiel-Veteranen können bedenkenlos zugreifen, Neulinge müssen sich auf einen etwas holprigen Start gefasst machen. Das Spiel reift jedoch wie ein guter Wein und wird stets besser. Nächstes Mal dürfen sich Warhorse Studios ruhig noch etwas Zeit lassen und mehr Bugfixing und Polishing betreiben. Dann kann auch einmal ein waschechter 'The Witcher'-Konkurrent daraus werden. Trotzdem: Chapeau! Es bleibt ein Top-Rollenspiel, das im realistischeren Mittelalter seinesgleichen sucht.

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10 Kommentare

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d
defcon 01.03.18 19:09 Uhr #1
Schöner Test und sehr hübsche Screenshots. :) Für das Erstlingswerk eines neuen Studios eine echt beeindruckende Leistung, auch wenn man bei der angepriesenen Authentizität natürlich deutliche Kompromisse hinnehmen muss.

Bin sehr gespannt, was als nächstes von Warhorse kommt.

s
sinnFeiN 01.03.18 21:49 Uhr #2
Dankeschön!
ja, da freu ich mich auch schon drauf - man muss einfach die politische Diskussion ausbleden, denn ein Spiel ist nunmal ein Werk von zig Personen :)

s
sinnFeiN 06.03.18 11:42 Uhr #3
spannend übrigens dazu:
https://wccftech.com/kingdom-come-deliv ... m-dollars/

KCD hat wohl ein etwas höheres Budget gehabt. 36 Millionen sind zwar noch nicht AAA, aber Indie auch nicht :)

M
Mikej 06.03.18 13:17 Uhr #4
Dürfte dann großteils Marketing sein. Vor etwas mehr als einem halben Jahr war ja von Kosten unter 10 mio die Rede.

https://www.gamesindustry.biz/articles/ ... ll-of-duty

s
sinnFeiN 06.03.18 14:07 Uhr #5
ja, gehen von mindestens der Hälfte seitens THQ Nordic aus. Dann wären 10-18 Millionen durchaus realistisch

D
Der Kommentator (Gast) 07.03.18 07:38 Uhr #6
Kein Wort zu den fehlenden Schwertscheiden/Aufhängungen/Schildfesseln obwohl diese in einem als authentisch gepriesenen Spiel zu 100% bei allen Modellen drin sein müssen.

s
sinnFeiN 07.03.18 12:29 Uhr #7
dafür ein deutliches Wort zum Thema Authentizität allgemein. Schwer bis gar nicht möglich und auch nicht unbedingt Ziel des Spiels. Abstriche haben sie selber schon eingestanden :)

bin nicht der Mediävist, bin mir aber gar nicht so sicher, ob Scheiden selbst immer vorhanden waren - ist aber pure Vermutung und hab ich jetzt nicht recherchiert. Da würd ich mich eher fragen, warum das Pferd auf Pfiff sofort kommt bzw. hinter einem spawnt :D

J
Jehane 07.03.18 13:32 Uhr #8
sinnFeiN hat geschrieben:Da würd ich mich eher fragen, warum das Pferd auf Pfiff sofort kommt bzw. hinter einem spawnt :D
Weil das bei Witcher 3 auch so super funktioniert hat? :D Bleibt das Pferd wenigstens nicht in Zäunen und dergleichen hängen? *g*

s
sinnFeiN 07.03.18 14:02 Uhr #9
aber klar. spawnt auch teilweise am Aufgang zum ersten stock :D - sehr schön, wenn dich das Pferd gleich aus dem Bett abholen will :D

J
Jehane 07.03.18 14:20 Uhr #10
*lol* Braves Ross. Wenn es auch noch Frühstück ans Bett bringt, ist das fast schon perfekt und Geralt wird neidig :D

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