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Indy und Gyubrush werden Kollegen von Mickey: Disney kauft Lucasfilm

LucasArtsDie Walt Disney Company hat Lucasfilm für rund vier Milliarden Dollar gekauft. Der Gründer und Alleineigentümer George Lucas möchte mit diesem Schritt "'Star Wars' noch zu Lebzeiten an eine neue Generation von Filmemachern weiterreichen".

Damit nicht nur die Rechte an den Filmreihen 'Star Wars' und 'Indiana Jones' sondern auch sämtliche angeschlossenen Firmen, also auch die Spielesparte LucasArts in den Besitz der Disney Company über. Was das für die ehemaligen Produzenten von Hit-Adventures wie 'Day of the Tentacle' oder 'Monkey Island' bedeutet, steht noch nicht fest. Wohl aber, dass es neue 'Star Wars'-Filme geben wird. Die Episoden 7 - 9 sind bereits geplant, schon im Jahr 2015 soll der nächste Teil anlaufen. Disney-Chef Bob Iger sagt dazu: "Unser Langzeitplan ist, alle zwei bis drei Jahre einen neuen Spielfilm herauszubringen".

geschrieben am 31.10.12 um 07:26 von Tobias Maack


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Kommentare 6
Indiana
31.10.2012, 07:51

Das kam dann doch recht überraschend. Aber noch mehr Star Wars Filme? Ich bin mir nicht sicher, ob das so eine gute Idee ist.

KarlOtto
31.10.2012, 10:02

Ich als Ü40´er mag die ständigen Neuauflagen mit zugegebenermaßen genialer Computertechnik aber viel zu schnellen Schnitten nicht.
Da kommt die Story oft viel zu kurz und ich befürchte genau diesen Trend auch für zukünftige Star Wars Filme.

Mr.Brain
31.10.2012, 17:37

Die Meldung gefällt mir überhaupt nicht. Vor drei Jahren wurde bereits Marvel geschluckt. Es ist nie gut, wenn ein Unternehmen (Disney) zu viel Macht und Einfluss bekommt. Insbesondere dann, wenn es um Unternehmen aus der Unterhaltungs- oder Medienbranche geht. Da würde ich als US-Kartellwächter aber umgehend ein Veto einlegen. Was die Spielesparte angeht, so wird sich Disney voraussichtlich von dieser trennen. Es ist angedacht, dass die Marken schrittweise an andere Unternehmen verkauft werden. Im Falle von Star Wars dürfte es dann eine verlizenzierung sein. Adventures aus dem Hause Disney wird es mit Sicherheit keine geben. Das ist durch diese Übernahme komplett vom Tisch. Die werden in absehbarer Zeit Lucas Arts dicht machen und sich aus dem Spielesektor komplett verabschieden.

Im Filmsektor wird man Star Wars zu Tode reiten und sich dann noch über Indiana Jones hermachen. Letzteres dann vermutlich mit einem anderen Hauptdarsteller, da Ford ja inzwischen auch schon um die 70 ist...

Mikej
31.10.2012, 20:05

Ja, aus filmischer Sicht bringt es null. Wobei ich nicht annehme, dass Disney Indy, Star Wars und Co. noch mehr quälen kann, als es Lucas zuletzt sowieso schon getan hat. Wobei... Indiana Jones als Zeichentrick im Disney Channel hmmmm...

Für die Spiele habe ich lediglich die Hoffnung, dass sich die IP-Politik von LucasArts ändert und es leichter (und v.a. billiger) wird, sich die Rechte an Monkey Island und Co. zu sichern.

Janus
31.10.2012, 23:20

@Mr.Brain: Nein, LucasArt wie auch die anderen mitgekauften Firmen bleiben weiterhin eigenständig bestehen. Die bisherige Vizepräsidentin wird Präsidentin und leitet diese Firmen.

Mr.Brain
01.11.2012, 12:54

Janus hat geschrieben:
@Mr.Brain: Nein, LucasArt wie auch die anderen mitgekauften Firmen bleiben weiterhin eigenständig bestehen. Die bisherige Vizepräsidentin wird Präsidentin und leitet diese Firmen.


Gegenwärtig mag das so sein. Nur gehören Videospiele nicht in das Kerngeschäft von Disney. Die Übernahme zielte primär auf die Merchandising Marken von Star Wars und Indiana Jones sowie die Filmrechte zu diesen Titeln. Dort wird das meiste Geld generiert. Es wird absehbar sein, dass insbesondere die Adventure Marken an den meistbietenden verkauft werden, weil der Markt für Disney nicht groß genug ist. Sollte Lucas Arts dennoch aktiv bleiben, dann vermutlich primär als Lizenzgeber an andere Softwareunternehmen, die dann Spiele aus dem Star Wars Universum entwickeln. Inhouse Produktionen dürften hier zukünftig keine große Rolle mehr spielen. Zumal die Expertise in den letzten Jahren sowieso via outsorcing ausgelagert wurde. Dann kann man auch gleich Lucas Arts dichtmachen oder verkaufen. Denn die Vergabe an ein besser aufgestelltes Unternehmen macht mehr Sinn, als eine leere Hülle wieder kostspielig mit Leben zu füllen...

http://www.heise.de/newsticker/meldung/ ... 39972.html


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