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Sterben und Tod in Adventurespielen

Die alten Hasen wissen es: Das Adventuregenre ist kein harmloses. Hier wird oft und teilweise auch ziemlich brutal gestorben. Zeit, sich mit dieser bei vielen Spielern nicht sehr beliebten Thematik etwas näher zu befassen.


{Beschreibung der Grafik}

 

Wer kennt das nicht: Man rätselt fröhlich vor sich hin, gerät unversehens in eine brenzlige Situation, ignoriert die Anzeichen und darf alsbald ein Game Over bewundern. Wir haben uns die unterschiedlichen Möglichkeiten, in einem Adventure den Löffel abzugeben, anhand ausgewählter Beispiele etwas genauer angeschaut und festgestellt, dass sich die virtuellen Tode tatsächlich in mehrere Kategorien unterteilen lassen. Das reicht von gerechtfertigt über unfair und nervtötend bis hin zu skurril und lustig. Dazu gesellen sich Pseudo-Bedrohungsszenarien, die sich als zahnlos erweisen. In einer Handvoll Spiele muss man zudem hilflos zusehen, wie die Spielfigur zumindest vorübergehend dem Sensenmann die Hand reicht, damit die Handlung vorangetrieben werden kann. Schließlich gibt es noch Spiele, in denen der Held von Anfang an tot ist, aber auch sie sind eher die Ausnahme.

 

Natürlich interessiert uns brennend, wie Ihr das bei Spielern oft so ungeliebte Thema seht. Fallen Euch noch andere Todeskategorien ein, die wir unter Umständen vergessen haben? Gibt es gar Adventures, in denen besonders schön und/oder originell gestorben wird?

 

 

geschrieben am 24.06.18 um 17:37 von Susanne Lang-Vorhofer


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Kommentare 7
Mortimer
25.06.2018, 11:31

*Klugscheißermodus an*

Genau genommen ist es gar nicht Guybrush, sondern Mort der Totengräber, der bemerkt, dass man in Lucas Arts' Adventures nicht sterben kann.
Guybrush kann es ja in dieser Szene auch gar nicht bemerken, da er ja der "Verstorbene" ist.

*Klugscheißermodus aus*

Jehane
25.06.2018, 12:22

Huch. Danke für die Ergänzung - ist schon eine Weile her, das Spiel, ich war mir sicher, es war Guybrush. Sieht so aus, als wäre ein Replay fällig. Wie blöd :D

advfreak
26.06.2018, 12:24

Nervige Tode gabs viele, aber als besonders nervig und anstrengend habe ich es letztens im neuen Black Mirror erlebt in diesem Gewächshaus wo man ständig vom Geist getötet wurde! Unfassbar schlecht einfach gemacht und ein weiterer negativer Punkt von diesem grauenhaften Machwerk.

Schäfer Timmäh
26.06.2018, 17:06

Ich möchte noch einen weiteren Aspekt hinzufügen: Künftig wird man nicht mehr in Adventures sterben können, weil Adventures selbst tot sind! Haha... ha... aha... ahhhhhh :( :)

Tho12349
26.06.2018, 22:54

Maniac Manson Nehme Hamster Öffne Mikrowelle Benutze Hamster mit Mikrowelle Benutze Mikrowelle 3...2....1.....spling Nehme etwas Benutze Hausklingel "Ed öffnet die Tür - ist das sein Päckchen?" Gib etwas an Ed Schwarzer Bildschim - kurz darauf Ihr befindet Euch wohl gebettet neben der Mansion wieder. Ansonsten die Endprüfung bei Indy 3

robin888
27.06.2018, 20:28

Die Sterbeszenen in Baphomets Fluch (1 & 2) haben mich auch überraschend wenig gestört. Sobald man das erste Mal "draufgeht" spielt man durchaus umsichtiger.

Wenn man dann allerdings einen eigenen Speicherstand laden muss der eventuell auch schon eine Weile her sein kann ist das etwas unschön.
Ein wenig vor der kritischen AKtion zu beginnen würde es eventuell auch tun.

(Genervt hat mich allerdings die Szene am Bull's Head. Selbst, wenn man vorher speichert ist der vorhergehende Dialog doch arg lang. Und die Lösung nicht die offensichtlichste. Das kann etwas dauern, bis man die Hürde genommen hat.)

Ansonsten denke ich allerdings, dass sich Spieltode vermeiden lassen. Die Spielfigur hat ja auch seinen eigenen Charakter und muss sich nicht in den Tod schicken lassen, wenn er denkt, dass es vielleicht ein schlechte Idee ist.
(Hier wäre George Stobbart wieder ein prima Beispiel.)

Jehane
27.06.2018, 20:34

Bull's Head hab ich auch nicht auf Anhieb hingekriegt, ich glaub, das war die Stelle, an der mir George am öftesten gestorben ist. Bei den anderen Sterbeszenen grad im ersten Teil hab ich danach in der Regel gewusst, was ich falsch gemacht hatte und hab maximal zwei Anläufe (inkl. 1x sterben) gebraucht. Bei Bull's Head hat's deutlich länger gedauert.

Ein nerviger und unvorhersehbarer Tod, der mir grad noch eingefallen ist und der dafür gesorgt hat, dass ich das Spiel nie mehr angerührt habe, war ganz zu Beginn in "Fable" - also dem Adventure. Man kommt in den ersten Spielminuten zu einem Haus, und wenn man so sorglos ist und klopft, killt einen allen Ernstes ein Geist. Das hat mir das Spiel prompt vermiest. Seither steht es im Regal und setzt Staub an. Oder Sanitarium - die blöde Vogelscheuche im ersten Kapitel. Das hat auch gedauert, bis ich das raus hatte.


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