Life is Strange: 105 - Polarized (mit Staffel-Wertung) - Review

Das Episoden-Drama 'Life is Strange' von Dontnod und Square Enix endet mit der fünften Folge 'Polarized'. Ein letztes Mal sind wir mit Max und Chloe durch die Zeit und Arcadia Bay gereist, um das seltsame Verschwinden einer Teenagerin zu untersuchen. Im Test werfen wir noch einmal einen kleinen Blick zurück auf das gesamte Spiel und verraten Euch, ob die Serie auch über die gesamte Spielzeit zu überzeugen weiß. Die Endwertung bezieht sich auf sämtliche Episoden.

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Fazit

Ausgezeichnet mit dem Adventure Corner Award
Wertungs-Lupe 89%

So sehr wie 'Life is Strange' hat mich in den letzten Jahren kein Spiel berühren und fesseln können. Ich litt mit den Charakteren oder freute mich mit ihnen, weil ich Max und mich auf dem richtigen Weg wähnte - Nur um dann wenig später festzustellen, dass doch nicht alles so perfekt ist, wie ich es zuvor erhofft hatte. Schon alleine dafür gebührt den Entwicklern ein großes Lob. Und dann kommt das Finale, das uns vor die wohl schwerste Entscheidung stellt. Je nachdem, wie wir zuvor gespielt haben und wie wir unsere Max sehen, finden wir "unser" Ende der Geschichte. Die letzte Folge sorgt je nach Spielweise auch für recht unterschiedliche Erfahrungen, man sollte das Spiel also durchaus mehrmals durchspielen. Andere Episoden-Spiele und "moderne Adventures" dürfen sich gern ein Beispiel an 'Life is Strange' nehmen.

Fazit von Matthias Glanznig: 'Life is Strange' erzählt jene Art von Mystery-Geschichte, die man als Autor schwer in rundum überzeugender Manier auflösen kann. Das Zeitreise-Thema wurde schon derart oft aufgegriffen, weshalb Überraschungen besonders schwierig sind. Für gewöhnlich ist es DONTNOD Entertainment in den vergangenen vier Episoden aber gelungen, sich erfolgreich von banalen Lösungen fernzuhalten und das Abenteuer sehr interessant und spannend zu gestalten. Max ist mir zudem ans Herz gewachsen, ebenso wie ihr gesamtes Umfeld. Unterhaltsam ist auch die fünfte und letzte Episode, wenngleich der Spannungsbogen diesmal doch ein wenig antiklimatisch geraten ist. Das mag auch daran liegen, dass das Finale mit vielen Zeitebenen jongliert. Als komplettes Spiel betrachtet, ist 'Life is Strange' aber eines der wenigen Highlights eines bislang eher durchwachsenen Adventure-Jahres und sehr zu empfehlen.

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1 Kommentar

luppa (Gast) vor 5 Monaten
Liebes AC-Team,

schade, das unter "Sprachen" bei Life is Strange 1+2 z.B. "Deutsch" steht. Stimmt leider nicht. Sprache ist "Englisch". Einzig die Texte sind "Deutsch". Das ist für mich ein entscheidenes Kaufkriterium für ein Adventure. Leider muss man da erst im Test nach suchen. Wirklich schade und sehr irreführend.

MfG
Matthias Pollmeier

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