The Gardens Between - Review

Die Australier von The Voxel Agents brachten bereits im September 2018 ihr neues Spiel ‘The Gardens Between‘ für PC, PS4, Xbox One, Nintendo Switch und iOS heraus. Dieses Puzzle-Adventure gefiel uns auf der letztjährigen gamescom nicht nur optisch, sondern bestach durch ein sehr simples Grundprinzip: Die Manipulation von Zeit. Durch Vor- und Zurückspulen und hie und da, sowie die Interaktion mit der Umwelt, lassen sich die Levels spielen. Was anfangs vielleicht einfach erscheint, gewinnt bald an Komplexität. Im Review sehen wir uns an, ob das Spielprinzip bis zum Ende fesseln kann.

Bilder

Fazit

Wertungs-Lupe 85%

Schon auf der gamescom hat mich das Spiel schwer beeindruckt. Es wirkt minimalistisch, hat sehr klare und einfache Grundmechaniken und ist so einfach zu verstehen. Da kann doch kein Level oder Garten schwer sein, oder? Naja, schnell blieb ich dann auch bei einem Level kurz hängen und musste doch länger überlegen. Genau dieses Spielerlebnis zieht sich durch alle Gärten. Genaues beobachten, bewusst langsames Spielen und vielleicht auch ein kleines Experiment sind hier sehr wichtig. Probieren tut hier nämlich nicht weh – man kann nicht scheitern. Notfalls spult man einfach zurück. Dieses hohe Niveau behielt ‘The Gardens Between‘ stets bei und hinterlässt dadurch insgesamt einen sehr guten Eindruck. Gegen Ende zieht der Schwierigkeitsgrad noch einmal etwas an und die Story kommt zum Höhepunkt. Für einen Abend hat es mich gut unterhalten, was vor allem an der großartigen Spielmechanik liegt. Die Geschichte ist hier eher Bonus und dadurch weder prägend noch sonderlich ausgefallen. Wer also ein Puzzle-Adventure sucht, das simpel zu erlernen ist, kann hier bedenkenlos zugreifen. Story-Füchse sollten zumindest auch das Gameplay interessant genug finden, denn nur auf diesen Füßen steht das Spiel eher wacklig da.

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