Neuigkeiten: The Devil’s Men:

Daedalic stellt Arbeiten an Adventure ein

'The Devil´s Men' wird nicht mehr erscheinen.


The Devils MenErst kürzlich berichteten wir, dass Pokis neues Spiel kein klassisches 2D-Adventure mehr werden wird. Unsere Kollegen vom Adventure-Treff haben daraufhin einmal bei Daedalic nachgefragt, wie es um die anderen Projekte steht.

 

Den Aussagen von Communications-Director Tim Krause-Murroni zufolge kann eine Firma wie Daedalic mit klassischen Adventures kein Geld mehr verdienen: "Wir sind aber mittlerweile in einer Situation, in der wir noch viel stärker als früher auf das Zahlenwerk hinter so einem Titel schauen müssen. Die tollen Artworks, die faszinierende Story oder die fesselnden Dialoge sind schon lange kein Garant mehr für einen kommerziellen Erfolg. Und einzig und allein vor diesem Hintergrund haben wir uns am Ende dagegen entschieden, weiter an dem Spiel zu arbeiten." Dem Genre möchte man aber nicht den Rücken kehren: "Adventures können auch andere Erscheinungsformen (als 2D Point- & Click - d.Red.) haben und/oder andere Spiele-Mechaniken nutzen. Adventures bleiben auch in Zukunft ein Teil von Daedalic – sie werden wahrscheinlich nur anders daherkommen."

 

Im Interview geht es zudem auch um Pokis neues Spiel und 'A State of Mind', das bald erscheinen soll.

geschrieben am 24.02.18 um 08:49 von Tobias Maack


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Kommentare 48
Indiana
24.02.2018, 09:24

Sehr schade. Das Spiel hat wirklich einen hervorragenden Eindruck gemacht.

FustelPustel
24.02.2018, 10:04

Also mit der Information kann mich Daedalic nun auch endgültig gern haben, wenn sie den klassischen Adventures den Rücken kehren, dann mache ich das auch. Sollen sie doch produzieren was sie wollen, liegt wahescheinlich eher nicht am Genre ihrer Spiele, wohl eher wie diese in letzter Zeit daher kommen. Naja, The Devils Men war wirklich vielversprechend.

Indiana
24.02.2018, 10:27

Ich kann die Aussagen von Daedalic - Die Zahlen betreffend - absolut nachvollziehen. Jan Theysen von KingArt hatte uns ja im Interview vor ein paar Wochen etwas ganz ähnliches erzählt: Ein Adventure wie die letzten Daedalic-Spiele oder auch Bout 2 kostet rund eine Million Euro. Bei einem Preis von rund 30 € müsste man also 35.000 Stück verkaufen, um alleine die Entwicklungskosten wieder drin zu haben. Dann hast Du aber noch keine Steuern oder Kosten für Steam etc. mit drin. Bei dem Preis von 30 € sinds abzüglich Steuern noch rund 25 €, ein Drittel davon geht ca. für Steam drauf, bleiben im Besten Fall 16,80 € pro verkauftem Exemplar für den Entwickler. Um damit die Million zu erreichen musst Du dann nicht mehr 35.000 sondern schon 70.000 verkaufen. Für ein Adventure.

Book of Unwritten Tales 2 steht aktuell bei Steamspy mit 83.000 Besitzern. Nach Sales, inklusive Kickstarter-Backern und so weiter.

Und dann fragen wir in unserer Leserumfrage ja auch immer nach dem Termin, wann man sich ein neues Adventure in der Regel kauft. Die Umfrage ist sicher nicht representativ für den weltweiten (oder deutschen) Adventure-Markt, aber gibt meiner Meinung nach eine gute Tendenz ab. Seit Jahren liegt die Zahl der Käufer zum Vollpreis bei knapp unter 50%, mehr als die Hälfte der Teilnehmer wartet also auf eine Budget-Version der Adventures. Du siehst also, wie schwer es ist, mit einem Adventure Geld zu verdienen.

Thalion
24.02.2018, 10:41

Finde das Spiel sieht wirklich super aus und von der Story her klingt es sehr sehr vielversprechend. Gehe auch mal davon aus das die Entwicklung doch schon recht weit fortgeschritten war, da es ja schon vor längerer Zeit angekündigt wurde. Bitte liebe Entwickler, versucht doch den Restbetrag per Crowdfunding (Kickstarter) zu finanzieren. Dies wäre doch eine perfekte Möglichkeit das Spiel doch noch fertig zu stellen und auch die Fans glücklich zu machen. Hoffentlich lest ihr das auch :-)

advfreak
24.02.2018, 11:38

Puh schwieriges Thema...

Denke mal schon das mit einem guten klassischen Adventure durchaus noch ein Gewinn gemacht werden kann. Aber wenn nach jahrelanger Entwicklung so etwas fades wie Säulen der Erde heraus kommt oder das furchtbare Black Mirror (4) dann braucht man sich ehrlich gesagt nicht zu wundern wenn die Leute das kotzen kriegen. Dasselbe gilt auch für das schlechte Yesterday Origins oder das verbuggte Syberia 3.

Auch die unglücklich gewählten Fantasy-Settings oder Mittelalter-Geschichten locken doch eher keinen Hund mehr hinter dem Ofen daher.
Fad wie ein alter ausgelutschter Kaugummi, da hingegen ist z.B. die Story von einem Telltale Batman 2 die reinste Wohltat.

Jetzt sind alle Hoffnungen in State of Mind gesetzt, ich bin zwar kritisch, hoffe aber trotzdem auf eine spannende Geschichte und einen Erfolg damit.

Mikej
24.02.2018, 13:11

Nachdem weder BoUT2, noch Thimbleweed Park echte Verkaufsschlager waren, kann ich die Vorsicht schon irgendwo nachvollziehen, obgleich TDM jenes Projekt von Daedalic gewesen ist, auf das ich nich mit Abstand am Meisten gefreut hätte!!! Auch ein Deponia Doomsday scheint ja nicht unbedingt weggegangen zu sein, wie warme Semmeln.

Kickstarter ist fürchte ich nicht genug, um die weiteren Kosten ohne enormes finanzielles Risiko abzudecken. Da müßte schon ein anderer Publisher das Projekt aufgreifen und da gibt es da kaum noch jemanden. Momentan sieht es für klassische Adventures echt nicht gut aus. Wird hoffentlich irgendwann wieder besser werden, doch das kann dauern.

Sehr enttäuschend!!!!

Neonblade
24.02.2018, 18:22

Und warum verkaufen sich Adventures mittlerweile so schlecht? Weil sie in der Vergangenheit stehengeblieben sind, jede Innovation verpasst haben.

Ich habe erst kürzlich Daedalics "Das Schwarze Auge - Satinavs Ketten" gespielt (zwar schon seit Jahren in meiner Sammlung, aber nie dazu gekommen) und musste mich wirklich durchquälen. Unnötig schwere, unlogische Rätsel, ruckelnde Grafik (von flüssigen 60 fps hat man wohl noch nichts gehört), Animationen die oft nur aus einzelnen Frames bestehen ... sorry, aber da erwartet man heute doch was anderes.

Eine Wohltat war dagegen "Life is Strange". Mitreißende Story die ich regelrecht durchgesuchtet habe, tolle Grafik, absolut flüssig, und dazu ein atmosphärischer Soundtrack. So stelle ich mir ein modernes Adventure vor.

Kurz: Innovationen im Adventure-Genre halte ich für dringend nötig, vielleicht wird es dann auch noch was mit Daedalic.

sinnFeiN
24.02.2018, 20:54

Seh ich auch so. Moderne Adventures verkaufen sich ziemlich gut, sonst wär gerade nicht so ein Hype auf narrative Spiele :)

Daedalic braucht einfach mehr als "nur" ein Deponia: Doomsday. Eher so einen Hit wie Shadow Tactics: Blades of the Shogun. Da kann ich die Anpassung ihres Genre-Begriffs nur verstehen. Wär natürlich schön gewesen, wenn man Devil's Men von Story und Setting übernimmt und daraus was macht - ist aber sicher schwierig.

Ich drück ihnen die Daumen - vielleicht gelingt ihnen das neue Life is Strange

marenk
24.02.2018, 22:04

Ach Mann, wie schade. Ich hatte mich auf das Spiel schon gefreut.

kododert
24.02.2018, 22:25

"Seh ich auch so. Moderne Adventures verkaufen sich ziemlich gut, sonst wär gerade nicht so ein Hype auf narrative Spiele"

Das sind keine Adventures, sondern, wie Du sagst, narrative Spiele.
Interaktive Filme.

Kodotert
24.02.2018, 22:26

"Eine Wohltat war dagegen "Life is Strange". Mitreißende Story die ich regelrecht durchgesuchtet habe, tolle Grafik, absolut flüssig, und dazu ein atmosphärischer Soundtrack. So stelle ich mir ein modernes Adventure vor."

Ein interaktiver Teeniefilm dessen spielerischer Gehalt in einen Fingerhut passt.

sinnFeiN
24.02.2018, 22:38

Kodotert hat geschrieben:
"Eine Wohltat war dagegen "Life is Strange". Mitreißende Story die ich regelrecht durchgesuchtet habe, tolle Grafik, absolut flüssig, und dazu ein atmosphärischer Soundtrack. So stelle ich mir ein modernes Adventure vor."

Ein interaktiver Teeniefilm dessen spielerischer Gehalt in einen Fingerhut passt.

da stimmt dir der Kanon der Spieler und der Presse nicht ganz zu ;)

und
kododert hat geschrieben:
"Seh ich auch so. Moderne Adventures verkaufen sich ziemlich gut, sonst wär gerade nicht so ein Hype auf narrative Spiele"

Das sind keine Adventures, sondern, wie Du sagst, narrative Spiele.
Interaktive Filme.

zeigt genau das, was angesprochen wurde... das Genre der Adventures ist in der eingefleischten, deutschsprachigen Community nicht aus den 80ern und frühen 90ern rausgekommen. Alles, was neu ist, wird verteufelt - narratives Spiel ist das Synonym für Ketzerei. Dass das Budget anno dazumal genügend für gute Adventures war, zeigt unser aktueller Playthrough zu Gray Matter. Heutzutage kann man einfach mit dem Stand der Technik und der Konkurrenz mit vergleichsweise mickrigen Budgets nicht mithalten. Dass nicht nur das Budget Schuld ist, zeigt der Reinfall rund um Syberia 3, der genau am Frotschritt der Technik und des Zeitgeists liegt. Mit über 3 Millionen Euro Budget kriegen diverse Indies ein ganz ein anderes Niveau hin...

Mach ich jetzt einen Film wie Star Wars Ende der 70er, werd ich auch als trashiger C-Movie abgetan - zurecht, denn dieser spezielle Mix hat zu der Zeit perfekt geklappt, heute jedoch ist der Zeitgeist ein anderer. So sind auch alte Mythen anzupassen.

Kodotert
25.02.2018, 01:11

Weil der IQ bei diesen gesunken ist.

Pidilino
25.02.2018, 07:20

Eine ähnliche Situation gab es ja schon einmal. Anfang der 2000er Jahre. Damals waren Point & Click Adventures auch so gut wie verschwunden vom Markt. Keiner gab auch nur einen Pfifferling mehr darauf. 3D-Grafik und Shooter hatten den Spielemarkt voll im Griff. So zumindest die Meinung der Analysten und Entwickler zur damaligen Zeit. Dann kam plötzlich (2004), wie aus dem Nichts ein kleines Entwicklerstudio (Future Games) und veröffentlichte ein Vollpreis-Point&Click;-Adventure mit mitreissender Story, toller Grafik, viel Atmosphäre, einer eingängigen Steuerung und nicht aufgesetzten Rätseln. "Black Mirror - Der dunkle Spiegel der Seele" war geboren. Daraufhin war das Adventure-Genre neu geboren und viele neue P&Cs; entstanden. Das Genre war wieder IN. Black Mirror machte auch nicht viel anders als die Adventures vor ihm, Aber es machte daraus einfach eine "runde Sache". Es passte alles zusammen und vermittelte ein mitreissendes Spielerlebnis. Vor allem aber traute es dem Spieler zu, selbständig denken zu können. Das kam an. Wer glaubt, dass so etwas heute nicht mehr klappen kann, sollte sich mal "Pillars of Eternity" ansehen. Das macht auch kaum etwas anders, als das uralte Baldurs Gate, wurde überall gefeiert und hat das Genre der "klassischen RPGs" erschaffen. Auch "Pillars of Eternity" setzte intelligente Spieler voraus und hatte damit Erfolg. Das ausgerechnet DAS Daedalic-Adventure mit dem vielleicht größten Potenzial in dieser Richtung (The Devil´s Men) eingestellt wurde ist natürlich sehr bedauerlich. Was ich also sagen will, ist: Solange die Entwickler ihre Adventures geistig immer weiter zurückentwickeln und die Spieler nur noch als vergnügungssüchtige Zomies ansehen, wird man kein Geld mehr damit verdienen können. Jedes Telltale-Game, Life is Strange etc. begräbt das klassische Adventure noch ein Stück tiefer in der Versenkung. Vielleicht sollte man diese "selbstspielenden" Storys einfach nicht als Adventures bezeichnen sondern ihnen ein eigenes Genre geben. Interaktiver Film finde ich ganz passend. Das ist natürlich nur meine persönliche Meinung und ich bin auch nicht allwissend. Sicherlich gibt es viele Aspekte, die hier noch eine Rolle spielen, aber ich wollte einfach nur allen zurufen: "Gebt die Hoffnung nicht auf!"

AdvJunkie
25.02.2018, 11:24

Klar ist das Adventure kein Massengenre. Schade nur, dass Daedalic jetzt Merchandising-Produkte für Bastei-Lübbe entwickeln muss ("Säulen der Erde") und dann seine eigenen Produkte in die Tonne kicken darf, weil keiner darüber nachgedacht hat, dass es für diese Artikel keine Zielgruppe gibt. Zusätzlich verflacht man dann noch das spielerische Element, um die Story rüberzubringen. Ich frage mich, wer diese Entscheidungen trifft und immer neue Pressesprecher anheuert ("Communications Director"), die zusätzliches Budget verbraten. Klar kann Daedalic im Moment nicht anständig dastehen, wenn ein zu 2/3 fertiges Produkt wie "The Devils' Men" nicht weitergeführt wird und dann alle Produktionsressourcen in einen Dreiteiler gesteckt werden, bei dem keiner eine Ahnung hat, ob durch den die Produktionskosten wieder reinkommen. Sprich: statt Säulen der Erde hätte Daedalic jetzt drei neue 2D-Adventures auf dem Markt haben können. Das Problem sind weder die Leute, die zu wenig Geld für ein Adventure bezahlen wollen, noch der Markt. Das sind handfeste unternehmerische Fehlentscheidungen. Daedalic sollte sich genau anschauen, was KingArt mit der "Black Mirror" Franchise gemacht hat, bevor es was Ähnliches produziert. Das neue "Black Mirror" ist finanziell der Sargnagel für die Adventure-Produktion von KingArt. "Syberia 3" bei Microïds, genau das gleiche. Natürlich muss Daedalic auf den Trend aufspringen. Der einzige Entwickler, der den Wechsel zu modernen Adventures geschafft haben, ist wohl Frogware mit "Crimes and Punishments". Aber bei denen waren dafür die vorherigen Adventures auf spielerischer Ebene nicht sehr überzeugend.

AdvJunkie
25.02.2018, 11:27

Naja, dafür kommt wieder ein neuer Indie, so wie damals mit "Edna bricht aus". Ich hoffe zumindest auf Titel wie "Gibbous" oder "Saint Kotar" (letzteres als geistiger Nachfolger vom ersten "Black Mirror").
Dass Daedalic "The Devils' Men" nicht mehr machen will, ist dafür für mich eine herbe Enttäuschung.

realchris
25.02.2018, 14:41

War doch alles vorherzusehen. Was viele immer noch nicht begriffen haben. Daedalic ist kein Indie mehr und es gehört zur Unternehmensgruppe Bastei Luebbe, die gerade erst wieder mit der Korrektur ihrer Umsatzerwartungen von 160 Mio auf 140 Mio schwer enttäuscht hat.
DD ist eine Tochter von Bastei. bzw. letztlich ist es Bastei. DD ist Teil der Digitalisierungsstrategie und steht somit unter hohem Erwartungsdruck. Wird dieser nicht erfüllt, konnte man dieses Jahr an einem anderen Bestandteil der Digitalisierungsstrategie sehen, wie schnell dieser aufgegeben wird.

Dass sie jetzt natürlich versuchen, die alten Gamer noch mit ins Boot zu holen und mit Verzerrung des Adventure-Begriffs von einem Genre zu einem bloßen Verkaufslabel mit Blick auf jegliche Form narrativer Spiele, ohne Sinn und Verstand, dies zu erreichen, ist verständlich. Ändert aber nichts daran, dass sie damit dem Genre Adventure den Rücken kehren und jetzt eben, was ja nicht schlecht sein muss, Interaktive Filme und andere narrative Spiele machen wollen, die dem heute nicht mehr belastbaren Publikum besser verkauft werden können.

Und was die erzählerischen Stärken von DD angeht. Die haben noch nie gut erzählt. Deponia ist beispielsweise RTL2 Humor. Das einzige, was sie hinbekommen haben, ist ein Adventure technisch in ansprechender Grafik, mit leider spärlichen und nicht immer guten Animationen, auf die Beine zu stellen. Sozusagen Ersatzdrogen für Monkey Island 3 Fans, die aber bei weitem nicht so gut waren.

Jetzt möchten sie also mehr narrative Spiele machen. Dafür braucht man aber auch entsprechend anspruchsvolle Geschichten und gerade das konnte DD bisher nicht abliefern. Sie nehmen also dem Adventure das Gameplay und ersetzen es durch den Interaktiven Film, stellen aber ihre größte Schwäche, nämlich das Erzählen ins Zentrum. Das Adventure war letztlich ein Genre mit einem eigenen (heute als klassisch diffamiert) Gameplay. Das wirkt heute in der ADHS-Familie natürlich etwas zu langsam. Somit ist dieses Gameplay out bzw. nicht mehr so gut zu verkaufen. Damit ist auch das Adventure nicht mehr zu verkaufen, das eben dieses Gameplay ist. Die Lösung ist jetzt, wir benennen den Interaktiven Film in Adventure um und verkaufen es als Innovation. Dabei hat man einfach umetikettiert.

Ich würde DD sagen. Gebt viel Geld für neue und gute Autoren aus.
Die braucht Ihr nämlich , um der viel besseren Konkurrenz im Bereich der narrativen Spiele etwas entgegen setzen zu können.

Wahrscheinlich liegt Eure Zukunft wohl eher im Einkauf guter Spieleideen. Wie "Witch it" oder "Shadow Tactics".

realchris
25.02.2018, 14:47

P.S. @ weiter oben. Es war eigentlich Syberia, nicht Black Mirror.

Span
25.02.2018, 16:59

Es tut mir selbstredend leid, dass Dadaelic sich nicht mehr mit klassischen Adventures beschäftigen möchte, aber die Gründe dafür sind wohl ziemlich vielfältig. Der Punkt, dass sich das Dadaelic und das Genre nicht groß weiterentwickelte, wurde ja eigentlich schon genannt. Aber als ich das Interview laß, wirkte das für mich mehr so, als würden die Mannen denken, alles richtig zu machen und nur der Markt spielt eben nicht nicht mit. Wenn ich zum xten Mal in einem Interview der Schmiede so Sätze lesen muss wie "Mal wieder typisch Dadaelic" oder "Wir waren schon immer super in dem und dem", dann glaube ich wohl eher, dass aufgrund solch hohler Phrasen, die man sich wohl firmenintern immer wieder vorpregdigt, vollkommen falsche Management-Entscheidungen getroffen worden. Ein klassisches Adventure kann sich sehr wohl zumindest ordentlich verkaufen. Aber wenn ich alleine die Deponia-Reihe ansehe, dann merkt man doch, dass hier die Fahnen nicht nach dem Wind ausgerichtet werden. Persönlich finde ich bereits den ersten Teil brutal unkomisch und wahnsinnig langatmig. Davon gleich vier(!) Teile zu machen, kapiere ich nicht. Dieser "Poky" mag ein echt netter Kerl sein und es wird wohl auch sein "Baby" sein, aber ich kenne tatsächlich niemanden persönlich (und ich habe einige Adventure-Liebhaber im Freundeskreis), die Deponia gut fanden. Teil vier war daher der Gipfel der Unnötigkeit. Zeigen ja auch die schleppenden Verkäufe. Da hätte man viel früher einen anderen Weg einschlagen müssen. Manchmal mögen eben andere Dinge nicht, von denen man denkt, sie würden denen gefallen. That's life.

Versteht mich nicht falsch. Dadaelic hat auch echt tolle Spiele gemacht. A New Beginning oder Edna bricht aus waren echt super und zudem narrativ klasse. Das haben sie allerdings nie wieder in der Art hinbekommen. Und das ich dem nun eingestellten Adventure wieder dieses Potential durchblitzen sah, macht micht richtig traurig.

Was sicherlich ebenfalls nicht zum Gewinnträgertum beigetragen hat, ist zudem das wahnsinnig schnelle Verramschen ihrer eigenen Titel. A New Beginning oder Deponia gibts regelmäßig für unter einen Euro. Im Steam-Sale kostet ein Großteil ALLER Dadaelic-Adventures regelmäßig knapp 20 Euro. Wer bitteschön wundert sich denn dann darüber, dass die Leute auf Sales warten, wenn zwei Monate später der Preis bereits ins Bodenlose purzelt und nach einigen Monaten selbst ein Eis beim Händler um die Ecke teuer ist. Wie will man so Gewinn erwirtschaften? In meinen Augen entwerteten sie damit massiv ihre eigene Arbeit. Da zeigen sie in den Interviews immer so viel (übertriebenes) Selbstbewusstsein, aber beim Verkaufen geben sie flott kleinbei. Verstehe ich nicht.

Ich finde es aber dennoch schade, einen der letzten echten Macher klasssicher Adventures zu verlieren und ich muss mich wohl damit abfinden, dass das Genre vielleicht für Leute wie uns hier (meist eine reifere Generation ab 30 aufwärts) noch funktioniert, aber eben nicht für die nachkommende Generation.

k0SHiii
25.02.2018, 19:54

"z.B. die Story von einem Telltale Batman 2 die reinste Wohltat."
Spielerisch spricht mich Telltale seit TWD1 nicht mehr an. Alles so unglaublich langweilig zu spielen. Batman Staffel 1 hatte ich geschenkt bekommen und mich durchgequält - da auch die Story 08/15 war. Wenn Staffel 2 eine tolle Geschichte bietet freut mich das - spielen würde ich es nicht.

"Und warum verkaufen sich Adventures mittlerweile so schlecht? Weil sie in der Vergangenheit stehengeblieben sind, jede Innovation verpasst haben."
LOL. Das finde ich immer so witzig. Welche Innovationen soll es denn benötigen? Es gibt bereits perfekte Steuerungen - fehlt eigentlich nur zeitgemäße Grafik, knackig-gute Rätsel und eine gute Story.
Einzig Heaven's Gate hatte damals 'Innovationen' angekündigt, wie z.B. das gemeinsame Rätseln. Ist nur leider nichts daraus geworden - gab es auch schon mal, aber hätte mal etwas frischen Wind reingebracht. Das Spiel selbst ist richtig gute klassische Kost. Aber scheinbar fehlt die Masse dafür.
Nur der Ruf nach Innovationen finde ich komisch - welcher FPS, welches Action-Adventure, welches FIFA, welches was-auch-immer Spiel klotzt denn mit Innovationen? Meist reduziert es sich auf Grafik und Inszinierung. Oder es entsteht eben eine neue Art Spiel, die genau ins Zeitgeschehen passt.

"Dieser "Poky" mag ein echt netter Kerl sein"
Poki ;-)

"aber ich kenne tatsächlich niemanden persönlich (und ich habe einige Adventure-Liebhaber im Freundeskreis), die Deponia gut fanden."
Hier ist einer - ich habe laut gelacht.
Teil 1 richtig gut, Teil 2 auch. Teil 3 hat etwas abgeflacht.
Teil 4 fand ich allerdings auch unnötig, da bereits genug Deponia erzählt wurde.

"Unnötig schwere, unlogische Rätsel, ruckelnde Grafik (von flüssigen 60 fps hat man wohl noch nichts gehört), Animationen die oft nur aus einzelnen Frames bestehen ... sorry, aber da erwartet man heute doch was anderes."
Hier sprichst du aber hauptsächlich technische "Mängel" an. Bei mir liefen die Titel gefühlt rund und die Rätsel fand ich ok.
Aber in dem Punkt stimme ich allgemein zu - technisch gibt es oft bei Adventures einiges zu meckern. Nur fehlt es auch an den Budgets.

Wenn Entwickler unter "modern" wir reduzieren Spiele auf die Geschichte verstehen, verlieren sie mich halt als Zielgruppe.
Zum Glück stechen aktuell besonders Indieentwickler hervor und liefer immer wieder feinste Adventurekost.
Und im Regal habe ich auch noch 500+ Klassiker stehen, wollte ich eh mal wieder spielen ;-)

Indiana
26.02.2018, 08:32

Span hat geschrieben:
Dieser "Poky" mag ein echt netter Kerl sein und es wird wohl auch sein "Baby" sein, aber ich kenne tatsächlich niemanden persönlich (und ich habe einige Adventure-Liebhaber im Freundeskreis), die Deponia gut fanden. Teil vier war daher der Gipfel der Unnötigkeit. Zeigen ja auch die schleppenden Verkäufe.

Ja, Poki ist ein sehr netter Kerl und mir hat Deponia sehr gut gefallen. Das eine hat mit dem anderen aber nichts zu tun. Die Deponia-Teile haben sich übrigens wirklich gut verkauft, sonst hätte es dazu keinen vierten Teil gegeben. Dass es eine Trilogie werden soll, hatte Poki uns schon einige Jahre vorher mal verraten, ich weiß garnicht mehr genau wann das war. So überraschend war das dann also nicht.
Span hat geschrieben:
Was sicherlich ebenfalls nicht zum Gewinnträgertum beigetragen hat, ist zudem das wahnsinnig schnelle Verramschen ihrer eigenen Titel. A New Beginning oder Deponia gibts regelmäßig für unter einen Euro.

Darüber wundere ich mich auch immer wieder. KingArt z.B. handhabt das ganz anders, deren Spiele findet man erst sehr spät in irgendwelchen Bundles.
realchris hat geschrieben:
Ich würde DD sagen. Gebt viel Geld für neue und gute Autoren aus.
Die braucht Ihr nämlich , um der viel besseren Konkurrenz im Bereich der narrativen Spiele etwas entgegen setzen zu können.
Mit Martin Ganteföhr, Matt Kempke, Poki und Kevin Mentz hat Daedalic meiner Meinung nach recht gute Adventure-Autoren. Ob und wie die sich in anderen Genres (oder Sub-Genres) einfinden, wird man sehen.

Übrigens bin ich mir sicher, dass 'State of Mind' bei vielen auch nicht als klassisches Adventure durchgehen wird.

Schäfer Timmäh
26.02.2018, 09:14

Neeeeiiiinnnnn!!!!!!!!!! Kann man keinen Kickstarter oder sowas machen, um die Fertigentwicklung zu finanzieren?!?

Man könnte die Entwicklung doch auch auslagern oder das Spiel an ein interessiertes Team verkaufen/verschenken? Hätte ich das Geld, würde ich Daedalic sogar das gesamte nötige Restbudget zur Verfügung stellen. Ach Mensch... :( :( :(

ImaMightyPirate
26.02.2018, 09:55

You're F.... kidding me. Ich könnte kotzen.

Daedalic ist tot, notiert.

Bumsfidel11
26.02.2018, 11:37

Selbst wenn hier 100 oder 180 Leute heulen und jammern reicht denen das nicht. Es geht hier um Millionen, und dafür müssten die Spiele schon 50.000 bis 100.000 oder viel Menschen interessieren, die das Dingen auch kaufen.

BOUT_Fan
26.02.2018, 12:12

Point and Click Adventures haben ja leider das Problem, dass sie aufgrund starker Linearität enorm von Faktoren abhängig sind, die sich erst ziemlich spät -im Laufe des Eintauchens in die Geschichte- aufbauen: starke Charaktere, fesselnde Atmosphäre, gute scheinbare "Freiheit" bei der Nutzung des Inventars mit der Umgebung... Gute Finanzierbarkeit ist heute aber abhängig von der Bewerbung und dem Herausstechen aus der Masse. Ein großartig gemachtes Spiel wie Heaven´s Hope oder "Darkestville castle" hat was das betrifft von vorneherein schlechte Karten. Vielleicht könnte man ja Adventures mit einer auf "altmodische" Adventurespieler zugeschnittenen Finanzierungsoption helfen: Die Finanzierung der Entwicklung im Vorfeld wird weiterhin getriggert durch Kickstarter u.ä. und fußt auf Bewerbung. Doch dann gibt es noch eine Art Belohnungs-Finanzierung im Nachhinein. Wenn das Spiel wirklich toll war, dann kann der Spieler ein "Like" in Form eines selbstgewählten Betrages auf einer dafür eingerichteten Seite des Herstellers für private Reviews und Kommentare hinterlassen. Ich persönlich könnte mir sowas vorstellen. Für BOUT2 wollte ich mich schon lange mal in heutzutage angemessener, also Studio-Erhaltung-fördernden Weise (mit einer kleinen Spende) bedanken. Jedes Mal, wenn ich es spiele denke ich daran...

Mikej
26.02.2018, 12:46

BOUT_Fan hat geschrieben:
Vielleicht könnte man ja Adventures mit einer auf "altmodische" Adventurespieler zugeschnittenen Finanzierungsoption helfen: Die Finanzierung der Entwicklung im Vorfeld wird weiterhin getriggert durch Kickstarter u.ä. und fußt auf Bewerbung. Doch dann gibt es noch eine Art Belohnungs-Finanzierung im Nachhinein.


Das Problem fängt allerdings schon damit an, dass nicht einmal Kickstarter derzeit reicht, um eine echte finanzielle Basis zu schaffen. Das Risiko kann man zwar eingehen, wenn man gute Chancen hat, dass es sich später gut verkauft, aber das ist bei Adventures ja nicht mehr so wirklich der Fall, leider. Die Summen die nötig wären, schafft man fürchte ich auch mit zusätzlichen Finanzierungssystemen nicht so leicht.

FustelPustel
26.02.2018, 12:53

Erschreckend und auch ignorant finde ich die Entscheidung, ausgerechnet das vielversprechendste und meist erwartetste Adventure in der Community einfach so abwürgt. Klar hat niemand der Fans einen Anspruch darauf, was Daedalic produziert und was nicht, das müssen sie selber wissen.

Aber was erwartet man mit einer sich erweiternden und öffnenden Schiene was Adventures anbelangt!? Hat man ja gesehen wie ihre letzten "modernen" und "innovativen" adventurenahen irgendwas Titel angekommen sind. Da krankte es doch am wesentlichen und verkauft hat man davon wohl auch nicht die gewünschte Menge damit sich das rentiert.

Verstehe überhaupt nicht wie die oberen Köpfe in dieser Firma denken und ob sie ernsthaft vorhaben, den Spielern das zu geben, was sie haben wollen. Oder einfach nur den Spielern das aufzudrängen, wovon sie finden, das es für sie am besten ist. Naja sei's wie's sei. Wird man ja in Zukunft sehen, Daedalic hängt für mich am letzten Strohhalm. Viel kann man sich denke ich nicht mehr leisten, also Patzer.

BOUT_Fan
26.02.2018, 13:48

Mikej, da gebe ich Dir natürlich (mit Schwermut im Herzen) Recht, so funktioniert das nicht. Als akute Finanzierungsoption für jetzt neue Projekte ist es ungeeignet.

Aber ich persönlich könnte mir vorstellen dass sich die Methode -zumindest von der Denkweise von mir und ein paar anderen "alten Adventure Hasen", die ich kenne (zunächst im kleinen Kreis aber mit Luft nach oben) etablieren *könnte*.

Aus persönlicher Erfahrung ist es für mich ein psychologisches Dilemma: Ich würde gerne großartigen Adventure-Schmieden nachträglich für die geile Arbeit danken, kann es aber nicht, weil ich nicht wüsste, wie. Ne private Spende von ~10-20€ könnte glatt als Beleidigung verstanden werden, wenn sie alleine daherkommt und mehr als das möchte ich einem Haus nicht geben, weil ich ja mehr als nur eines damit "ehren" wollen würde. Wenn es aber vom Studio selbst eine - ähnlich einer Kickstarter Seite aufgemachten - Seite für solche der heutigen Marktsituation angemessenen nachhaltigen Danksagungen gäbe...ich würds nutzen!

Und wer weiß, auf lange Sicht könnten vielleicht die, die sich mit einem Projekt finanzielle Loorbeeren erworben haben an das Nächste denken?

advfreak
26.02.2018, 13:57

k0SHiii hat geschrieben:
"z.B. die Story von einem Telltale Batman 2 die reinste Wohltat."
Spielerisch spricht mich Telltale seit TWD1 nicht mehr an. Alles so unglaublich langweilig zu spielen. Batman Staffel 1 hatte ich geschenkt bekommen und mich durchgequält - da auch die Story 08/15 war. Wenn Staffel 2 eine tolle Geschichte bietet freut mich das - spielen würde ich es nicht.


Ich stimme dir vollkommen zu was die erste TT Batman Staffel betrifft, die war so erschreckend schlecht das ich auf die zweite überhaupt keine Lust mehr hatte. Habs dann aber von meinem Bruder zu Weihnachten geschenkt bekommen und aus langeweile mal hinein geschaut.

Ich konnte es anfangs echt selber kaum fassen, aber diesmal übertrifft die Story einfach alles, man muß (so wie ich) dafür nicht mal ein Batman Fan sein. Hier haben sich die Autoren wirklich ausgezeichnet (und das sag ich jetzt schon mal obwohl die letzte Episode noch gar nicht erschienen ist) und einen interaktiven Film produziert der dem Wolf und auch Borderlands ebenbürtig, wenn sogar nicht einen Tick besser ist.

Die Story von TT Guardians of the Galaxy hat nicht den Hauch einer Chance.

Die Entscheidungen sind so dermaßen schwierig zu treffen das ich mir an manchen Stellen vor Spannung fast die Finger abgebissen hätte.

Man sollte dem Game unbedingt eine Chance geben und spätestens im Sale (der wahrscheinlich eh nicht mehr lange auf sich warten lässt) zuschlagen.

@All

Betreffend den Verkäufen von Thimbleweed Park möchte ich nur kurz anmerken das es mir gehörig auf die Nerven geht dieses herumgemeckere von Ron das er scheinbar damit kein Geld verdient und keine Adventures mehr machen möchte und wie undankbar und er Markt ist tot... Tja, als ob die Kickstarter Finanzierung nicht genug gewesen wäre müssen jetzt noch die Milliönchen in die Tasche weil sonst gibts nix mehr! Ich finde das ehrlich gesagt zum k***** und meinetwegen dann soll er es lassen.

:erm:

Amberl
26.02.2018, 14:29

Verstehe die ganze Aufregung ehrlich gesagt nicht ganz, nur weil Daedalic ein Spiel das kommerziell gefloppt wäre nicht mehr weiter Entwickeln will. Die hätten ca. 800.000€ in die Entwicklung gesteckt
und am Ende hätten die 400.000€ verlust gemacht damit. Wieviele
Leute hätten das Spiel zum Vollpreis gekaut? Keine 100.000, keine 50.000, keine 25.000 ... Kann die Entscheidung von Daedalic ehrlich gesagt völlig nachvollziehen. Wenn Pokis neues Spiel ein Silence mit einer erwachsenen Story, ein paar klettereinlagen (a la Uncharted, Tomb Raider) und ein paar leichten Kämpfen wird, dann kann ich damit sehr gut leben. Wer hat den heutzutage noch die Zeit um sich 10 Stunden mit einem völlig unlogischen Rätsel zu beschäftigen.

advfreak
26.02.2018, 18:42

Vielleicht könnte sich ja mal jemand die Mühe machen zu Erkunden ab wann es mit dir Erfolgsgeschichte der Daedalic Adventures plötzlich so schnell bergab gegangen ist. Bei Deponia, Edna & Co. war ja noch alles strahlender Sonnenschein am Adventure - Himmel.

Indiana
27.02.2018, 06:56

Das werden wir bei Gelegenheit einmal machen.

Mit Devils Men war man zumindest schon so weit, ein Artbook mit fast 150 Seiten zu erstellen. :(

Attachment:
IMG_4398.JPG

realchrisunterwegs
27.02.2018, 16:57

ich glaube, das hat nicht viel mit dd selbst, sondern schlicht mit der erwartung von bastei zu tun. die entscheiden jetzt in letzter instanz. da ist gerade wohl kein spielraum für experimente. wäre es nicht klüger mit dem neuen basteimann über die digitalstrategie, in der dd nur ein baustein ist, zu führen. ihr müsst mit dem kuchen sprechen und nicht mit dem krümeln.

k0SHiii
28.02.2018, 23:34

"ein Artbook mit fast 150 Seiten zu erstellen"
Wurde das bereits verkauft?
Online finde ich nichts.

k0SHiii
28.02.2018, 23:40

Doch ein paar gefunden. Also gab es das für gewisse Zeit. Interessant.

sinnFeiN
01.03.2018, 07:49

wurde, glaub ich, nur sehr spärlich verteilt und war auf der gamescom wo zu sehen.

Indiana
01.03.2018, 08:35

Ich habe meines im Januar 2015 auf einem Presseevent bekommen, wenn ich mich richtig erinnere. Von dort dürften auch viele der anderen Exemplare stammen.

Emerald4
29.06.2018, 10:56

Für alle, die sich noch für das Spiel The Devil's Men interessieren:
Es läuft derzeit eine Petition, um das Spiel wiederzubeleben. OB es klappt, keine Ahnung, aber wie heißt es so schön: "Die Hoffnung stirbt zuletzt"!
Jede Unterschrift hilft!

https://www.change.org/p/daedalic-entertainment-revive-the-devil-s-men

advfreak
10.08.2018, 11:42

So wie es scheint die einst großartige und erfolgreiche Ehe zwischen Bastei und Daedalic jetzt vor der Scheidung zu stehen, das ungeliebte Kind "Säulen der Erde" dürfte wohl der Scheidungsgrund sein.

Meiner Meinung nach stand das ja sowieso nie unter einem guten Stern, aber nachher ist man immer schlauer.

Hoffe es wirkt sich nicht auf State of Mind aus, auf Amazon kann man es zumindest nicht mehr bestellen, zieht Bastei etwa den Stecker?

Artikel auf Gamersglobal

Mikej
10.08.2018, 11:46

Nein, auf State of Mind wirkt es sich nicht aus, das Game ist ja schon fertig. Dass es bei Amazon nicht mehr vorrätig ist, bedeutet normalerweise lediglich, dass die bisher zum Preordern zur Verfügung gestellten Exemplare schon verkauft wurden.

advfreak
10.08.2018, 11:50

Naja, wenn man auf den Verkaufsrang schaut, wie viel wurden denn dann produziert? 1000 Stück? Vor allem ALLE Versionen plötzlich aus. Ich halte das für äußerst unwahrscheinlich.

Mikej
10.08.2018, 12:07

Produziert wurden sicherlich mehr, aber wir reden hier von Vorbestellungen. Keine Ahnung wieviele Stück dazu gedacht sind :)

Anyhow, du siehst auch am Steam und GOG dass sich am Release Termin nichts geändert hat. Unser Test ist auch bald online :)

advfreak
10.08.2018, 12:20

Ich hätte halt gerne die Box gehabt, aber du hast recht, man kann natürlich auch digital kaufen. :roll:

Habt ihr keinen heißen Draht um mal nach zu fragen? :deal:

advfreak
10.08.2018, 14:50

Fall gelöst:

Moin Leute,

hier spricht die Community Managerin von Daedalic Entertainment und uns sind eure Kommentare aufgefallen. Wir merken, es gibt eindeutig ein wenig Aufklärungsbedarf, bevor hier noch Gerüchte entstehen, die einfach nicht sein müssen.

Dass die Boxen momentan nicht auf Amazon erhältlich sind, liegt an einem Fehler von Amazon. Das hat alles nichts mit Bastei Lübbe zu tun :)

Ab Release sind sie dort dann auch wieder verfügbar und das Spiel erscheint wie gewohnt!

Vielen Dank.

Quelle: Forum GamersGlobal

Arbeus
15.08.2018, 23:20

advfreak hat geschrieben:
Fall gelöst:

Moin Leute,

hier spricht die Community Managerin von Daedalic Entertainment und uns sind eure Kommentare aufgefallen. Wir merken, es gibt eindeutig ein wenig Aufklärungsbedarf, bevor hier noch Gerüchte entstehen, die einfach nicht sein müssen.

Dass die Boxen momentan nicht auf Amazon erhältlich sind, liegt an einem Fehler von Amazon. Das hat alles nichts mit Bastei Lübbe zu tun :)

Ab Release sind sie dort dann auch wieder verfügbar und das Spiel erscheint wie gewohnt!

Vielen Dank.

Quelle: Forum GamersGlobal


Also dein Wohnort ist Tirol?
Dann solltest Du besser nicht Moin schreiben sondern Griasti

Mikej
15.08.2018, 23:54

Arbeus hat geschrieben:

Also dein Wohnort ist Tirol?
Dann solltest Du besser nicht Moin schreiben sondern Griasti


Angesichts der vielen Leser aus D würde das nur unnötig für Verwirrung sorgen :D

Indiana
16.08.2018, 06:49

Ich finde "Moin" als Begrüßung sehr passend ;)

advfreak
16.08.2018, 09:37

@Arbeus

:rofl2:

Das hab doch nicht ich geschrieben, sondern die Dame von Daedalic - Ich habe das nur heraus kopiert. Selber hab ich mit DD überhaupt nix zu tun, außerdem bin ich keine Frau. :P

Im übrigen sagt man in Tirol schon länger nicht mehr Griasti, es hat sich Servus bzw. Särwas bzw. (so wie ich auch sage) Seas (gesprochen: Sääääas) etabliert! :beer:


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