Daedalic stellt Arbeiten an Adventure ein

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48 Kommentare

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Indiana vor 2 Jahren
Sehr schade. Das Spiel hat wirklich einen hervorragenden Eindruck gemacht.
FustelPustel vor 2 Jahren
Also mit der Information kann mich Daedalic nun auch endgültig gern haben, wenn sie den klassischen Adventures den Rücken kehren, dann mache ich das auch. Sollen sie doch produzieren was sie wollen, liegt wahescheinlich eher nicht am Genre ihrer Spiele, wohl eher wie diese in letzter Zeit daher kommen. Naja, The Devils Men war wirklich vielversprechend.
Indiana vor 2 Jahren
Ich kann die Aussagen von Daedalic - Die Zahlen betreffend - absolut nachvollziehen. Jan Theysen von KingArt hatte uns ja im Interview vor ein paar Wochen etwas ganz ähnliches erzählt: Ein Adventure wie die letzten Daedalic-Spiele oder auch Bout 2 kostet rund eine Million Euro. Bei einem Preis von rund 30 € müsste man also 35.000 Stück verkaufen, um alleine die Entwicklungskosten wieder drin zu haben. Dann hast Du aber noch keine Steuern oder Kosten für Steam etc. mit drin. Bei dem Preis von 30 € sinds abzüglich Steuern noch rund 25 €, ein Drittel davon geht ca. für Steam drauf, bleiben im Besten Fall 16,80 € pro verkauftem Exemplar für den Entwickler. Um damit die Million zu erreichen musst Du dann nicht mehr 35.000 sondern schon 70.000 verkaufen. Für ein Adventure.

Book of Unwritten Tales 2 steht aktuell bei Steamspy mit 83.000 Besitzern. Nach Sales, inklusive Kickstarter-Backern und so weiter.

Und dann fragen wir in unserer Leserumfrage ja auch immer nach dem Termin, wann man sich ein neues Adventure in der Regel kauft. Die Umfrage ist sicher nicht representativ für den weltweiten (oder deutschen) Adventure-Markt, aber gibt meiner Meinung nach eine gute Tendenz ab. Seit Jahren liegt die Zahl der Käufer zum Vollpreis bei knapp unter 50%, mehr als die Hälfte der Teilnehmer wartet also auf eine Budget-Version der Adventures. Du siehst also, wie schwer es ist, mit einem Adventure Geld zu verdienen.
Thalion (Gast) vor 2 Jahren
Finde das Spiel sieht wirklich super aus und von der Story her klingt es sehr sehr vielversprechend. Gehe auch mal davon aus das die Entwicklung doch schon recht weit fortgeschritten war, da es ja schon vor längerer Zeit angekündigt wurde. Bitte liebe Entwickler, versucht doch den Restbetrag per Crowdfunding (Kickstarter) zu finanzieren. Dies wäre doch eine perfekte Möglichkeit das Spiel doch noch fertig zu stellen und auch die Fans glücklich zu machen. Hoffentlich lest ihr das auch :-)
advfreak vor 2 Jahren
Puh schwieriges Thema...

Denke mal schon das mit einem guten klassischen Adventure durchaus noch ein Gewinn gemacht werden kann. Aber wenn nach jahrelanger Entwicklung so etwas fades wie Säulen der Erde heraus kommt oder das furchtbare Black Mirror (4) dann braucht man sich ehrlich gesagt nicht zu wundern wenn die Leute das kotzen kriegen. Dasselbe gilt auch für das schlechte Yesterday Origins oder das verbuggte Syberia 3.

Auch die unglücklich gewählten Fantasy-Settings oder Mittelalter-Geschichten locken doch eher keinen Hund mehr hinter dem Ofen daher.
Fad wie ein alter ausgelutschter Kaugummi, da hingegen ist z.B. die Story von einem Telltale Batman 2 die reinste Wohltat.

Jetzt sind alle Hoffnungen in State of Mind gesetzt, ich bin zwar kritisch, hoffe aber trotzdem auf eine spannende Geschichte und einen Erfolg damit.
Mikej vor 2 Jahren
Nachdem weder BoUT2, noch Thimbleweed Park echte Verkaufsschlager waren, kann ich die Vorsicht schon irgendwo nachvollziehen, obgleich TDM jenes Projekt von Daedalic gewesen ist, auf das ich nich mit Abstand am Meisten gefreut hätte!!! Auch ein Deponia Doomsday scheint ja nicht unbedingt weggegangen zu sein, wie warme Semmeln.

Kickstarter ist fürchte ich nicht genug, um die weiteren Kosten ohne enormes finanzielles Risiko abzudecken. Da müßte schon ein anderer Publisher das Projekt aufgreifen und da gibt es da kaum noch jemanden. Momentan sieht es für klassische Adventures echt nicht gut aus. Wird hoffentlich irgendwann wieder besser werden, doch das kann dauern.

Sehr enttäuschend!!!!
Neonblade (Gast) vor 2 Jahren
Und warum verkaufen sich Adventures mittlerweile so schlecht? Weil sie in der Vergangenheit stehengeblieben sind, jede Innovation verpasst haben.

Ich habe erst kürzlich Daedalics "Das Schwarze Auge - Satinavs Ketten" gespielt (zwar schon seit Jahren in meiner Sammlung, aber nie dazu gekommen) und musste mich wirklich durchquälen. Unnötig schwere, unlogische Rätsel, ruckelnde Grafik (von flüssigen 60 fps hat man wohl noch nichts gehört), Animationen die oft nur aus einzelnen Frames bestehen ... sorry, aber da erwartet man heute doch was anderes.

Eine Wohltat war dagegen "Life is Strange". Mitreißende Story die ich regelrecht durchgesuchtet habe, tolle Grafik, absolut flüssig, und dazu ein atmosphärischer Soundtrack. So stelle ich mir ein modernes Adventure vor.

Kurz: Innovationen im Adventure-Genre halte ich für dringend nötig, vielleicht wird es dann auch noch was mit Daedalic.
sinnFeiN vor 2 Jahren
Seh ich auch so. Moderne Adventures verkaufen sich ziemlich gut, sonst wär gerade nicht so ein Hype auf narrative Spiele :)

Daedalic braucht einfach mehr als "nur" ein Deponia: Doomsday. Eher so einen Hit wie Shadow Tactics: Blades of the Shogun. Da kann ich die Anpassung ihres Genre-Begriffs nur verstehen. Wär natürlich schön gewesen, wenn man Devil's Men von Story und Setting übernimmt und daraus was macht - ist aber sicher schwierig.

Ich drück ihnen die Daumen - vielleicht gelingt ihnen das neue Life is Strange
marenk vor 2 Jahren
Ach Mann, wie schade. Ich hatte mich auf das Spiel schon gefreut.
kododert (Gast) vor 2 Jahren
"Seh ich auch so. Moderne Adventures verkaufen sich ziemlich gut, sonst wär gerade nicht so ein Hype auf narrative Spiele"

Das sind keine Adventures, sondern, wie Du sagst, narrative Spiele.
Interaktive Filme.

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