Tales from the Borderlands: 101 - Zer0 Sum - Review

Telltale meets Gearbox. Wer hätte gedacht, dass sich ausgerechnet die Adventure- Schmiede Telltale am Universum eines First Person Shooters versuchen würde? Wir sicher nicht. Seit knapp zwei Wochen können Spieler auf PC, Xbox One, Xbox 360, PS3 und PS4 einen ersten Ausflug nach Pandora unternehmen. Ob es sich lohnt und Telltales mit 'Tales from the Borderlands' möglicherweise der nächste große Wurf gelingt, erfahrt Ihr in unserem Test. 

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Fazit

Wertungs-Lupe ?

Telltales' Tales from the Borderlands ist ein rundum gelungener Einstieg in eine neue Serie. Freunde gut erzählter, temporeicher Geschichten, die mit viel Witz und auf eine sehr clevere, ansprechende Art und Weise präsentiert wird, sollten dringendst einen Blick auf Tales from the Borderlands werfen. Wer Telltales Stil nicht mag und lieber rätselreichere Kost mag, ist hier sicher, wenig überraschend, fehl am Platze.

Der Einstieg in die Welt der Borderlands ist sehr gelungen und auch für Einsteiger verständlich. Kenner freuen sich über zahlreiche Anspielungen und bekannte Charaktere. Rhys und Fiona sind interessante Anti-Helden mit viel Potenzial, auf deren Entwicklung ich mich schon sehr freue. Während man Rätsel vergebens sucht, erlauben die Dialoge Raum für Rollenspiel, so dass Spieler Rhys und Fiona nach ihren Wünschen formen können. Ich habe schon eine Ahnung in welche Richtung sich dies zumindest für einen der Beiden entwickeln könnte und freue mich tierisch auf die kommenden Episoden.

Statt dem emotional aufreibenden, düsteren Survival Gameplay von The Walking Dead, ist Tales from the Borderlands erfrischend humorvoll und "leicht", ohne dabei oberflächlich zu werden. Die Entwickler beweisen, dass sie auch ein Händchen für actionreiche Geschichten besitzen und lassen den Spieler nach rund zwei Stunden Spielspaß vor allem mit dem Bedürfnis nach "mehr" zurück. Jetzt bleibt nur noch zu hoffen, dass wir nicht allzu lange auf die nächste Folge warten müssen.


Welcome Vault Hunters... To your doom!

Fazit von Peter Färberböck:

Die erste Episode ist normalerweise nur eine Art Pilot und somit ein Vorgeschmack, ein kurzer Ausblick, auf das was uns erwartet. Telltale Games liefert mit ‘Tales from the Borderlands‘ mehr als das. Ein Endzeit-Western-Adventure, das 2,5 Stunden lang unterhält – durch Spannung und unglaublich viel Humor. Natürlich ist es von Vorteil, wenn man sich grob im ‘Borderlands‘-Universum auskennt, aber bei weitem nicht Pflicht. Ich kannte die Welt nur durch einen 6-stündigen Ausflug in ‘Borderlands 2‘. Klar bleiben dann nicht alle Anspielungen so wirkungsvoll wie für Fans der Serie. Trotzdem wurde ich die komplette Zeit prächtig unterhalten und ich kann kaum erwarten wieder in die Welt einzutauchen (eine Installation des Shooters ist fast unausweichlich). Bis jetzt ist dies definitiv eine der besten Telltale-Episoden über alle Spiele hinweg.

Für Fans klassischer Adventures fehlen zwar wieder die Rätsel, denn jede kurze Nachdenkpause wird sofort durch einen Tooltip unterbrochen. Trotzdem weiß es zu fesseln, einerseits durch die Spielwelt und die Atmosphäre des Spiels, andererseits durch den besagten Humor. Dazu kommen noch wirklich gute Sprechern – wie üblich wieder nur auf Englisch – und eine ziemlich hübsche Comic-Grafik.

Kurz gesagt ist ‘Tales from the Borderlands‘ für nahezu jeden Spieler einen Blick Wert, für Adventure-Spieler ohnehin.

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